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über
die Firma Apple
aus
der Sicht eines Users bis zum Intel-Zeitalter
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Im
Januar 2002 stellt Jobs in San Fransisco
den Knaller vor; den radikal neu designten iMac
mit Flachbildschirm. Er sieht aus wie eine
zu groß geratene Schreibtischlampe und wird
mit Sicherheit wieder unzählige Kopien nach sich
ziehen. Ganz aktuell: Die neuen G4s MDD
(Mirrored Door Drive) mit Dualprozessoren, von denen
wir auch gerne einen unser Eigen genannt hätten.
Vor allem, seitdem Anfang Februar 2003 die nächste
Generation herauskam, welche nun nicht mehr unerträglich
laut ist.
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Denn die
ersten MDD G4s vermittelten ihrem Besitzer doch ständig
das Gefühl einer Verwandtschaft mit Hubschraubern. Sie
waren so laut, dass man dachte, gleich hebt der Computer neben
einem ab. Apple schwieg dieses Problem
lange tot und brachte erst nach Erscheinen der nächsten
Generation ein Lüfteraustauschkit heraus.
Im
Januar 2003 ruft Steve Jobs bei der Keynote
zur Macworld Expo in San Francicso "Das Jahr
des Notebooks" aus. Er stellt das 17" Powerbook
vor, das Notebook mit dem größten Display, beleuchteter
Tastatur der neuen drahtlosen Airport Extreme
Technologie und vielem mehr. Das berühmte "one more
thing" am Ende seiner Eröffnungsrede ist dann konsequenterweise
ein kleines PowerBook mit 12" Display. Zuvor hat er u.a.
schon Apples ersten eigenen Browser "Safari"
vorgestellt, was kurzfristig wieder zum Zusammenbruch der
Apple Webseiten führt, weil jeder sich sofort die Beta-Version
runterladen will. Mehr zu den Neuvorstellungen der Keynote
in San Francisco gibt es hier.
Apple
geht mittlerweile immer mehr denselben Weg wie die Firma aus
Redmond. Immer mehr neue, eigene Software wird entwickelt.
Sei es der Browser Safari, der auf den Open Source Browser
Konquerer aufsetzt, auch Keynote, das Pendant zu PowerPoint
setzt neue Maßstäbe. Es sind viele kleine Dinge,
die dem Mac-User das Leben leichter machen sollen, wie iSync,
welches Handy, Palm und iPod mit dem Mac abgleicht. Die iTools
iPhoto, iDVD usw. können untereinander "kommunizieren".
Das heisst ich kann z.B. Musik aus iTunes in meine mit iDVD
erstellte DVD einfliessen lassen. Werbewirksam wird 2003 auch
Ex-Vizepräsident Al Gore in den Apple-Vorstand aufgenommen.
Im
April revolutioniert Apple zur Abwechslung
mal nicht so die Computer- dafür umso mehr die Musikbranche.
Es gibt nicht nur neue iPods, sondern viel entscheidender:
Der iTunes MusicStore wird vorgestellt. Dank
der diversen Probleme der Plattenfirmen und ihrer Rechtsproblematik
z.B. in Europa vorerst nur in den USA. Für 99 US-Cent
kann man sich einen Song im AAC-Format herunterladen, ihn
auf bis zu drei Macs kopieren und beliebig oft auf CD brennen.
Das Konzept schlägt ein: Innerhalb eines Tages werden
300.000 Songs verkauft. Die Nachahmer schießen wie Pilze
aus dem Boden, keiner kann jedoch wirklich an Apples Erfolg
anknüpfen. Im Oktober
gibt es den iTMS dann auch für Windows-Nutzer in den
USA, iTunes 4 für alle Windows-Anwender weltweit. Kooperationen
mit AOL und Pepsi werden bekanntgegeben.
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Auf
der WWDC im Juni 2003 wird dann der
von vielen erhoffte G5 vorgestellt.
"The world's fastest PC" wird mit IBM's PPC970
nicht nur mit bis 2 x 2 GHz, sondern auch 64-bittig
betrieben. Der G5 kann 8 GB RAM verdauen. Das Topmodell
hat glatte 2 x 2 GHz. Rein theoretisch könnte man
aber 4 Prozessoren arbeiten lassen. Beide Prozessoren
haben einen 1GHz-Front Side Bus. Mehr Details kann man
hier
nachlesen. Mit diesem Rechner setzt Apple mal wieder
Maßstäbe, sowohl im (gewöhnungsbedürftigen)
Alu-Lochbrett-Design ("Käsereibe") als
auch in der Technik. Die Konfigurationen werden im Laufe
des Jahres aufgewertet, den aktuellen Stand gibt es
im Apple-Store.
Gleichzeitig
wird Panther
vorgestellt, das neue Mac OS X 10.3.
Panther bietet die volle Unterstützung für
die 64-Bit-Architektur des G5, ist aber abwärtskompatibel
und 32-Bit-Programme laufen auch. Hinzu kommt iChat
AV, das auch Video-Telefonie erlaubt. Dazu
gibt es natürlich passend iSight,
die Apple-eigene WebCam. Am 24. Oktober ist der Release-Termin
für Panther, weltweit finden große Events
statt. |
Bei
der Keynote zur Apple
Expo in Paris im September 2003 hat Steve
Jobs nicht viel Neues zu bieten, lediglich eine drahtlose
Bluetooth-Tastatur und Maus
sowie neue PowerBooks werden vorgestellt. Immerhin bekommt
jetzt auch das 15" PowerBook das Aluminium-Gehäuse.
Ende des Jahres gibt es noch neue iBooks mit G4 Prozessor.
Bei
allen Erfolgen, die Apple 2003 verkünden kann, wird das
Jahr aber auch eines der unzufriedenen Kunden. Zuviele Probleme
tauchen auf. Der Dual 2GHz G5 ist ewiglange nicht lieferbar,
auch das 17" PowerBook wird zur Wartezeit-Geduldsprobe.
Kaum ist das Update auf 10.2.8 veröffentlicht, zieht
Apple es wegen gravierender Probleme auch schon wieder zurück.
Das ist jedoch nichts im Vergleich zu dem Ärger der den
Anwendern mit dem neuen 15" PowerBook ins Haus steht:
Teilweise schließt der Deckel nicht richtig, das Display
zeigt weiße Flecken. Wenigstens reagiert Apple diesmal
schnell und überarbeitet die PowerBooks. Ende des Jahres
wird bekannt, dass es auch Probleme mit den iPod Akkus gibt,
nach ca. 18 Monaten singt die Leistung rapide. Apple bietet
schließlich Austausch Akkus für 99 Dollar an -
vorerst nur in den USA.
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